LEXiVIE
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Longevity Glossar
K
Zentrale Fachbegriffe aus Longevity, Gesundheit und Wissenschaft
Hinweis
Das LEXiVIE Longevity-Glossar dient der allgemeinen Information und der verständlichen Einordnung wissenschaftlicher und gesundheitsbezogener Begriffe.
Es stellt keine medizinische, diagnostische oder therapeutische Beratung dar und ersetzt nicht die Konsultation qualifizierter Fachpersonen.
Das Glossar wächst fortlaufend und wird regelmäßig aktualisiert.
So bleiben Sie mit den neuesten Erkenntnissen der Longevity - Wissenschaft verbunden.
Weitere Details finden Sie im Disclaimer des LEXiVIE Longevity-Glossars.
K
Ketonkörper
Kollagen
Kreatin
Ketonkörper
Definition
Ketonkörper sind energieliefernde Moleküle, die in der Leber gebildet werden, wenn der Körper wenig Glukose zur Verfügung hat – etwa beim Fasten, bei kohlenhydratarmer Ernährung oder intensiver Bewegung. Die drei Hauptformen sind Acetoacetat, β-Hydroxybutyrat (BHB) und Aceton.
Bedeutung
Ketonkörper dienen als alternative Energiequelle für Gehirn, Herz und Muskeln, wenn die Glukoseversorgung begrenzt ist.
Ihre Bildung (Ketogenese) aktiviert Signalwege, die mit Autophagie, Sirtuinen, AMPK und mitochondrialer Biogenese verknüpft sind – Mechanismen, die in der Longevity-Forschung als Schlüsselfaktoren gesunder Zellalterung gelten.
Besonders β-Hydroxybutyrat (BHB) wirkt nicht nur als Energieträger, sondern auch als Signalmolekül, das Entzündungen reduziert, oxidativen Stress senkt und die Genexpression epigenetisch beeinflussen kann.
Kurzzeitige Ketose durch Intervallfasten oder zyklische ketogene Ernährung fördert zelluläre Reparatur, mentale Klarheit und metabolische Flexibilität.
Eine chronisch extreme Ketose oder übermäßige Fettsäureoxidation kann dagegen Stoffwechsel und Hormonhaushalt belasten – entscheidend ist die Balance zwischen Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel.
Key Facts
Arten: Acetoacetat, β-Hydroxybutyrat, Aceton.
Funktion: Alternative Energiequelle bei Glukosemangel.
Signalwirkung: Aktiviert Autophagie, Sirtuine, AMPK.
Vorteile: Entzündungshemmend, neuroprotektiv, energieeffizient.
Longevity-Aspekt: Fördert Zellschutz, mentale Klarheit & metabolische Flexibilität.
Kollagen
Definition
Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Protein im menschlichen Körper und bildet die Strukturgrundlage für Haut, Knochen, Sehnen und Bindegewebe. Es sorgt für Stabilität, Elastizität und Regenerationsfähigkeit des Gewebes.
Bedeutung
Kollagenfasern verleihen dem Gewebe Zugfestigkeit und bilden ein Gerüst, an dem Zellen sich orientieren und regenerieren können.
Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Kollagensynthese, während gleichzeitig abbauende Enzyme (Kollagenasen) aktiver werden. Das Ergebnis: Hautelastizität und Gewebespannung nehmen ab, Gelenke und Muskeln verlieren an Widerstandskraft.
Neben genetischen Faktoren beschleunigen UV-Strahlung, oxidativer Stress, Zuckerüberschuss (Glykation) und chronische Entzündungen den Kollagenabbau.
Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C, Glycin, Prolin, Kupfer und Zink ist für die Bildung stabiler Kollagenstrukturen essenziell.
In der Longevity-Forschung wird Kollagen nicht nur als kosmetisches, sondern als strukturelles Longevity-Protein betrachtet, das Gewebeintegrität, Heilungsprozesse und Zellkommunikation langfristig unterstützt.
Key Facts
Strukturprotein: Hauptbestandteil von Haut, Bindegewebe, Knochen und Sehnen.
Funktion: Verleiht Stabilität, Elastizität und Regenerationsfähigkeit.
Alterung: Abnehmende Synthese und erhöhter Abbau mit dem Alter.
Beeinflussung: UV-Licht, oxidativer Stress und Glykation zerstören Kollagenfasern.
Longevity-Bezug: Nährstoffreiche Ernährung und antioxidativer Zellschutz fördern Kollagenerhalt.
Kreatin
Definition
Kreatin ist eine natürlich vorkommende Substanz, die in Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse gebildet und in Muskelzellen gespeichert wird. Sie dient als schnell verfügbarer Energiespeicher für die Bildung von ATP (Adenosintriphosphat) – der universellen Energieeinheit der Zellen.
Bedeutung
Etwa 95 % des körpereigenen Kreatins befindet sich in der Skelettmuskulatur. Dort ermöglicht es, kurzfristig hohe Energiemengen bereitzustellen – etwa bei Bewegung oder geistiger Belastung.
Darüber hinaus wirkt Kreatin als zellschützendes Molekül: Es stabilisiert Mitochondrien, puffert freie Radikale und unterstützt die ATP-Regeneration.
In der Longevity-Forschung wird Kreatin zunehmend als neuroprotektiver und muskelregenerativer Faktor betrachtet, der nicht nur physische Leistungsfähigkeit, sondern auch kognitive Funktionen im Alter verbessern kann.
Supplementierungen zeigen positive Effekte auf Muskelerhalt, Knochenstoffwechsel, Gehirnenergie und Zellhydratation, insbesondere bei älteren Menschen oder unter pflanzenbasierter Ernährung.
Die Kombination aus Kreatin, Bewegung und Schlaf gilt als synergetisch für Energiehaushalt und Langlebigkeit.
Key Facts
Funktion: Energiespeicher für ATP-Bildung in Muskeln und Gehirn.
Bildung: Endogen aus Arginin, Glycin und Methionin.
Wirkung: Verbessert Zellenergie, Regeneration und Denkleistung.
Forschung: Neuroprotektiv, antioxidativ, muskelstabilisierend.
Longevity-Aspekt: Unterstützt Mitochondrien, Muskelkraft & kognitive Gesundheit.
Hinweis
Das LEXiVIE Longevity-Glossar dient der allgemeinen Information und der verständlichen Einordnung wissenschaftlicher und gesundheitsbezogener Begriffe.
Es stellt keine medizinische, diagnostische oder therapeutische Beratung dar und ersetzt nicht die Konsultation qualifizierter Fachpersonen.
Das Glossar wächst fortlaufend und wird regelmäßig aktualisiert.
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Weitere Details finden Sie im Disclaimer des LEXiVIE Longevity-Glossars.