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LEXiVIE

Longevity Glossar

T

Zentrale Fachbegriffe aus Longevity, Gesundheit und Wissenschaft

Hinweis


Das LEXiVIE Longevity-Glossar dient der allgemeinen Information und der verständlichen Einordnung wissenschaftlicher und gesundheitsbezogener Begriffe.
Es stellt keine medizinische, diagnostische oder therapeutische Beratung dar und ersetzt nicht die Konsultation qualifizierter Fachpersonen.

Das Glossar wächst fortlaufend und wird regelmäßig aktualisiert.

So bleiben Sie mit den neuesten Erkenntnissen der Longevity - Wissenschaft verbunden.

Weitere Details finden Sie im Disclaimer des LEXiVIE Longevity-Glossars.

T

T-Zellen

Telomere

Testosteron

Tryptophan

T-Zellen

Definition
T-Zellen sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen und gehören zum adaptiven Immunsystem. Sie erkennen und zerstören infizierte oder entartete Zellen und koordinieren die Immunantwort.


Bedeutung
Es gibt verschiedene Arten von T-Zellen, darunter Helfer-, Killer- und regulatorische T-Zellen.
Mit zunehmendem Alter nimmt die Anzahl und Aktivität dieser Zellen ab – ein Prozess, der als Immunoseneszenz bezeichnet wird.
Dies führt zu einer verminderten Abwehrkraft gegen Infektionen und einer erhöhten Entzündungsneigung.
Regelmäßige Bewegung, ausreichender Schlaf, Sonnenlicht und eine polyphenolreiche Ernährung unterstützen die Immunfunktion und können den altersbedingten Rückgang teilweise verlangsamen.


Key Facts

  • Funktion: Erkennen und eliminieren infizierte oder defekte Zellen

  • Arten: Helfer-, Killer- und regulatorische T-Zellen

  • Alterung: Abnahme der Funktion durch Immunoseneszenz

  • Stärkung: Bewegung, Ernährung, Schlaf, Sonnenlicht

  • Longevity-Aspekt: Intaktes T-Zell-System schützt vor Entzündungsalterung

Telomere

Definition
Telomere sind die Schutzkappen an den Enden der Chromosomen. Sie bestehen aus sich wiederholenden DNA-Sequenzen und verhindern, dass genetisches Material bei jeder Zellteilung verloren geht.


Bedeutung
Mit jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere schrittweise – ein natürlicher Prozess, der als Marker des biologischen Alters gilt.
Erreichen sie eine kritische Länge, kann sich die Zelle nicht mehr teilen und tritt in den Zustand der Seneszenz über.
Faktoren wie chronischer Stress, Entzündungen, Rauchen oder Schlafmangel beschleunigen diese Verkürzung, während Bewegung, eine antioxidantienreiche Ernährung und ausreichend Schlaf sie verlangsamen können.
Die Aktivität des Enzyms Telomerase, das Telomere verlängern kann, wird durch Lebensstilmaßnahmen und bestimmte Nährstoffe (z. B. Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D) positiv beeinflusst.


Key Facts

  • Funktion: Schutz der Chromosomenenden bei Zellteilung

  • Verkürzung: Marker biologischen Alterns

  • Beeinflussung: Lebensstil, Stress, Ernährung, Schlaf

  • Enzym: Telomerase kann Verkürzung teilweise ausgleichen

  • Longevity-Aspekt: Lange Telomere korrelieren mit besserer Zellgesundheit

Testosteron

Definition
Testosteron ist ein Steroidhormon, das in den Hoden, Eierstöcken und der Nebennierenrinde gebildet wird. Es reguliert Muskelaufbau, Energie, Libido, Knochendichte und Stimmung.


Bedeutung
Neben seiner Rolle als Sexualhormon wirkt Testosteron auch auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und die kognitive Leistungsfähigkeit.
Ein altersbedingter Rückgang (Andropause) kann zu Energiemangel, Stimmungsschwankungen, Muskelabbau und Fettzunahme führen.
Bewegung, ausreichender Schlaf, Gewichtsregulation und eine proteinreiche Ernährung können den Spiegel stabilisieren.
In der Longevity-Forschung wird Testosteron als Marker für Vitalität und biologische Jugend betrachtet – sowohl Mangel als auch Übermaß können jedoch gesundheitliche Risiken bergen.


Key Facts

  • Funktion: Reguliert Energie, Muskelmasse, Libido, Stimmung

  • Produktion: In Hoden, Eierstöcken und Nebennieren

  • Abnahme: Natürlicher Rückgang ab mittlerem Lebensalter

  • Förderung: Krafttraining, Schlaf, gesunde Ernährung

  • Longevity-Aspekt: Hormonbalance unterstützt Vitalität und Stoffwechselgesundheit

Tryptophan

Definition
Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure, die über die Nahrung aufgenommen werden muss. Sie ist Vorstufe für Serotonin und Melatonin und spielt somit eine zentrale Rolle bei Stimmung, Schlaf und Hormonregulation.


Bedeutung
Im Körper wird Tryptophan zu Serotonin umgewandelt – einem Neurotransmitter, der Wohlbefinden und emotionale Stabilität unterstützt.
Ein Teil des Serotonins wird weiter zu Melatonin umgewandelt, dem Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert.
Ein Mangel an Tryptophan kann zu Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und Reizbarkeit führen.
Lebensmittel wie Nüsse, Samen, Hafer, Bananen und Hülsenfrüchte fördern eine ausreichende Zufuhr.
In der Longevity-Forschung wird Tryptophan als wichtiger Baustein für hormonelle und neuronale Balance betrachtet.


Key Facts

  • Funktion: Vorstufe von Serotonin und Melatonin

  • Wirkung: Unterstützt Stimmung, Schlaf, Hormonregulation

  • Quellen: Nüsse, Hülsenfrüchte, Hafer, Bananen

  • Mangel: Beeinträchtigt Schlafqualität und emotionale Stabilität

  • Longevity-Aspekt: Fördert mentale Balance und zirkadiane Gesundheit

Hinweis


Das LEXiVIE Longevity-Glossar dient der allgemeinen Information und der verständlichen Einordnung wissenschaftlicher und gesundheitsbezogener Begriffe.
Es stellt keine medizinische, diagnostische oder therapeutische Beratung dar und ersetzt nicht die Konsultation qualifizierter Fachpersonen.

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