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LEXiVIE

Longevity Glossar

X

Zentrale Fachbegriffe aus Longevity, Gesundheit und Wissenschaft

Hinweis


Das LEXiVIE Longevity-Glossar dient der allgemeinen Information und der verständlichen Einordnung wissenschaftlicher und gesundheitsbezogener Begriffe.
Es stellt keine medizinische, diagnostische oder therapeutische Beratung dar und ersetzt nicht die Konsultation qualifizierter Fachpersonen.

Das Glossar wächst fortlaufend und wird regelmäßig aktualisiert.

So bleiben Sie mit den neuesten Erkenntnissen der Longevity - Wissenschaft verbunden.

Weitere Details finden Sie im Disclaimer des LEXiVIE Longevity-Glossars.

X

X-Chromosom

Xenohormesis

X-Chromosom

Definition
Das X-Chromosom ist eines der beiden Geschlechtschromosomen und trägt zahlreiche Gene, die nicht nur für Geschlechtsentwicklung, sondern auch für Immunfunktion, Stoffwechsel und Zellregeneration relevant sind.


Bedeutung
Frauen besitzen zwei X-Chromosomen, Männer eines – diese genetische Redundanz gilt als ein Grund, warum Frauen im Durchschnitt eine längere Lebenserwartung haben.
Gene des X-Chromosoms steuern unter anderem Reparaturprozesse, antioxidative Mechanismen und Entzündungsreaktionen.
Mit zunehmendem Alter können jedoch X-chromosomale Mosaike entstehen, die epigenetische Ungleichgewichte verursachen.
In der Longevity-Forschung wird das X-Chromosom als Faktor für geschlechtsspezifische Unterschiede im Altern und in der Krankheitsanfälligkeit untersucht.


Key Facts

  • Funktion: Träger vieler lebenswichtiger Gene

  • Geschlechtsunterschied: Frauen besitzen zwei X-Chromosomen

  • Schutzwirkung: Redundanz kann Alterungsprozesse abmildern

  • Forschung: Zusammenhang mit Langlebigkeit und Immunkompetenz

  • Longevity-Aspekt: Genetische Vielfalt als möglicher Überlebensvorteil

Xenohormesis

Definition
Xenohormesis beschreibt das biologische Prinzip, dass Pflanzen unter Stressbedingungen Schutzstoffe wie Polyphenole bilden, die beim Menschen ähnliche Stressantworten aktivieren und zelluläre Abwehrmechanismen stärken können.


Bedeutung
Diese pflanzlichen Signalstoffe – etwa Resveratrol, Quercetin oder Curcumin – wirken im Körper hormetisch: Sie lösen milde Stressreaktionen aus, die antioxidative, entzündungshemmende und reparative Prozesse aktivieren.
Das Konzept verknüpft Ernährung, Umwelt und evolutionäre Anpassung – Menschen profitieren von pflanzlichen Molekülen, die als Reaktion auf Dürre, UV-Strahlung oder Nährstoffmangel entstanden sind.
In der Longevity-Forschung gilt Xenohormesis als theoretische Grundlage für den Nutzen pflanzlicher Nahrungsbestandteile und Fasten-ähnlicher Effekte.


Key Facts

  • Prinzip: Pflanzliche Stressmoleküle aktivieren menschliche Schutzsysteme

  • Vertreter: Resveratrol, Quercetin, Curcumin, Polyphenole

  • Mechanismus: Hormetische Reize fördern Zellschutz

  • Nutzen: Ernährung als Signal für Resilienz und Langlebigkeit

  • Longevity-Aspekt: Verbindung zwischen Pflanzenstress und Zellverjüngung

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Das LEXiVIE Longevity-Glossar dient der allgemeinen Information und der verständlichen Einordnung wissenschaftlicher und gesundheitsbezogener Begriffe.
Es stellt keine medizinische, diagnostische oder therapeutische Beratung dar und ersetzt nicht die Konsultation qualifizierter Fachpersonen.

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